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Regulierung darf nicht auf dem digitalen Auge blind werden

Regulierung darf nicht auf dem digitalen Auge blind werden Die Energiewirtschaft reguliert sich derzeit in eine operative Detailtiefe hinein, die selbst erfahrene Marktakteure vor neue Herausforderungen stellt. Ob Netzpaket, EEG, Gebäudemodernisierungsgesetz oder Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz, um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen, der regulatorische Rahmen steht vor einer weiteren Verdichtung.

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Grüngaszukunft oder Feigenblatt? – Auswirkungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes auf Gasvertriebe und IT‑Partner

Grüngaszukunft oder Feigenblatt? Auswirkungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes auf Gasvertriebe und IT‑Partner Wenn ein Gesetz die Gaswirtschaft gleichzeitig in die Pflicht nimmt, neue Märkte verspricht und alte Gewissheiten infragestellt, lohnt ein zweiter Blick. Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), das zum 30.06.2026 in Kraft treten soll, ist genau ein solcher Fall. Für kommunale Energieversorger

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Warum der Rollout intelligenter Messsysteme nicht an der Uhr, sondern an der Kette scheitert (31.03.2026)

Warum der Rollout intelligente Messsysteme nicht an der Uhr, sondern an der Kette scheitert (31.03.2026) Im März 2026 hat die Bundesnetzagentur angekündigt, Verfahren gegen 77 Messstellenbetreiber zu eröffnen, weil sie den Rollout intelligenter Messsysteme nicht einmal gestartet haben. In der Konsequenz könnte dies Zwangsgelder für die betroffenen Unternehmen bedeuten. Schließlich

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Dynamische Netzentgelte, eine strategische Bewährungsprobe für kommunale Energieversorger

Dynamische Netzentgelte Eine strategische Bewährungsprobe für kommunale Energieversorger Mit dem Auslaufen der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) Ende 2028 steht die deutsche Netzentgeltsystematik vor einem grundlegenden Umbau. Unter dem Titel „AGNES – Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom“ (GBK-25-01-1#3) verfolgt die Bundesnetzagentur das Ziel, Netzentgelte an die Anforderungen eines erneuerbaren, hochdynamischen Energiesystems anzupassen. Was technisch klingt,

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Baukostenzuschüsse: Zwischen ordnungspolitischer Lenkung und systemischer Wettbewerbsverzerrung

Baukostenzuschüsse: Zwischen ordnungspolitischer Lenkung und systemischer Wettbewerbsverzerrung Die Energiewende steht und fällt mit der Flexibilisierung und einer durchdachten, kosteneffizienten Modernisierung bzw. dem Ausbau der Stromnetze. Baukostenzuschüsse (BKZ), also die finanzielle Beteiligung von AnlagenbetreiberInnen an den Kosten für den Netzanschluss oder die -verstärkung, sind dabei z.B. im Rahmen des Netzpakets oder

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Energy Sharing in Deutschland: Etappensieg statt großer Wurf

Energy Sharing in Deutschland Etappensieg statt großer Wurf Energy Sharing als völlig neues Marktsegment hat mit der letzten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im November 2025 einen eigenen Rechtsrahmen bekommen. Der neue Paragraf § 42c EnWG, etwas verklausuliert betitelt mit „Gemeinsame Nutzung elektrischer Energie aus Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren

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Energiewirtschaftliche Perspektiven 2026 – was die kommunale Energiewirtschaft erwarten kann

Energiewirtschaftliche Perspektiven 2026 Was die kommunale Energiewirtschaft erwarten kann 2026 wird für Stadtwerke und kommunale Energieversorger ein Jahr der entscheidenden Weichenstellungen. Die Bundesregierung und die EU setzen zentrale Reformen um, die die Rahmenbedingungen für das Geschäft grundlegend verändern. Nachfolgend die wichtigsten Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen im Überblick: Kostenentlastungen und neue

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Zeitvariable Netzentgelte etablieren sich am Markt – Ausblick auf 2026

Zeitvariable Netzentgelte etablieren sich am Markt – Ausblick auf 2026 Vorhang auf: Nachdem im letzten Jahr die Generalprobe lief, tritt das Netzmanagement mit dem „Modul 3“ in eine neue Dramaturgie ein. Nicht mehr nur technische Eingriffe sollen perspektivisch Lastspitzen glätten, sondern marktliche Anreize mit Hilfe von zeitvariablen Netzentgelten. Ziel ist

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Monitoring des SmartMeter-Einbaus – Mehr Transparenz im IM4G-Prozess 

Monitoring des SmartMeter-Einbaus – Mehr Transparenz im IM4G-Prozess Die Einführung intelligenter Messsysteme (SmartMeter) ist ein zentrales Thema für viele Energieversorger und ein zentraler Baustein der notwendigen Energiewende. Der Einbau und Wechsel der Zähler ist jedoch mit komplexen Prozessen verbunden, die eine Vielzahl von Akteuren und Systemen involvieren. Gerade beim Monitoring

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Morgen war schon gestern – warum wir die Debatte über das Gelingen des ETS 2 in den Kommunen jetzt beginnen sollte

Seit 2005 bepreist das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) als weltweit erstes marktwirtschaftliches Instrument Treibhausgas-Emissionen in der Schwerindustrie und im Energiesektor und schafft gleichzeitig Anreize für klimafreundliche Innovationen. Mit Erfolg: Die CO2-Emissionen sind seither um 48 Prozent gesunken. Ab 2027 soll das ETS 1 im Industrie- und Energiesektor um einen neuen Emissionshandel ETS

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Die Problematik der Kundenanlage aufgeschlüsselt – welche Vorschläge gibt es nach der Urteilsbegründung des BGH?

Die Kundenanlage, wie sie im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) §3 Nr. 24 und 16 definiert war, ebnete den Weg für viele Quartierskonzepte und Mieterstromprojekte in Deutschland. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom November letzten Jahres brachte das Konzept ins Wanken (s. ENWIKO 05/2025). In diesem Artikel haben wir für Sie alle

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LFW24 für Gas und Wasserstoff – IT-Realität statt politischem Wunschtempo 

Der werktägliche 24-Stunden-Lieferantenwechsel (LFW24) für Strom ist gerade erst Realität geworden und schon soll er laut Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ab 01.01.2026 auch für Gas- und Wasserstoffkunden gelten. Politisch klingt das nach konsequenter Marktöffnung. IT-seitig ist es jedoch ein komplexes Mammutprojekt, das in diesem Zeitrahmen kaum realisierbar ist.  Mehr als

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Bidirektionales Laden: Neue Geschäftsmodelle für Stadtwerke?

Stellen Sie sich vor, Elektroautos werden nicht nur geladen, sondern auch als mobile Stromspeicher genutzt, die Energie ins Netz zurückspeisen können. So können E-Autos dabei helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, indem sie Strom aufnehmen, wenn die Netze Schwierigkeiten haben, diesen abzutransportieren. Das ist die Vision hinter dem bidirektionalen Laden. Ist

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SAP-Fiori

SAP Fiori ist die moderne, webbasierte Benutzeroberfläche von SAP, die das Arbeiten mit SAP-Systemen deutlich intuitiver und benutzerfreundlicher macht. Im Gegensatz zur klassischen SAP GUI, in der Nutzer mit Transaktionscodes arbeiten, setzt Fiori auf ein App-basiertes Design mit Kacheln, das direkt im Webbrowser und damit auch auf mobilen Endgeräten genutzt

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Auslaufmodell „vermiedene Netzentgelte“ – Warum die Bundesnetzagentur eine Milliardensubvention streichen will – und was das für Stadtwerke, Strompreise und die Energiewende bedeutet

Ein alter Mechanismus steht vor dem Aus – und mit ihm eine zentrale Einnahmequelle vieler dezentraler Kraftwerke in Deutschland. Am 23.04.2025 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) einen Festlegungsentwurf mit dem Geschäftszeichen GBK-25-02-1#1 vorgelegt, der das Ende der sogenannten vermiedenen Netzentgelte (vNNE) einläutet. Die BNetzA will die Zahlungen für die vNNE von

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PV ohne Netzeinspeisung: Wie Nulleinspeiser im Messstellenbetrieb funktionieren 

Fast in letzter Minute vor den vorgezogenen Bundestagswahlen hat die noch amtierende Regierung mit den Stimmen der Unions-Fraktion die sog. Kleine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) oder auch das „Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugungsüberschüssen“ beschlossen, das am 25.02.2025 in Kraft trat.   Bereits seit Frühherbst 2024 kursierten

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